Endlich auf die Weide - wenn auch nur ein paar Stunden am Tag.
Die lange schmale Weide, ca. 7500 qm, ist in 6 Stücke unterteilt. Das zeitgesteuerte Tor öffnet auf einen kleinen Vorplatz. Von dort aus geht es entweder direkt auf eines der beiden vorderen Stücke oder in den langen Laufgang. Der mündet auf einen zweiten Vorplatz, von dem aus die 4 hinteren Parzellen geöffnet werden können. So können wir mit minimalem Aufwand häufig umweiden, damit sich die Wiese immer wieder erholen kann. Im Herbst müssen nur die Querzäune zur Seite geräumt werden, damit der Bauer mähen und im Frühjahr abschleppen und ggf. düngen kann.
Eine ganz tolle Idee finde ich ja, die Weide mit einem umlaufenden Gang zu versehen und das innenliegende Stück in viele Streifen aufzuteilen, so dass man immer einen Streifen freigibt und damit in den Rundlauf integriert. Das ist ein Konzept, die hier: >Klick< erklärt wird und hier: >Klick< zu sehen ist.
Für uns hätte es aber doch einige Nachteile gebracht. Einen großen Verlust an Weidefläche - unser Stück ist 30 Meter breit, der umlaufende Gang hätte davon 8-10 Meter "gekostet" (zu schmale Gänge sind mir ein Gräuel). Die vielen Tore und Zäune sind teuer und benötigen viel Aufwand an Kontrolle und Reparatur, die Weidepflege wird schwieriger, und auch das tägliche Abäppeln wäre aufwändiger. Außerdem führt an einer Seite der Koppel ein Spazierweg vorbei - da ist es mir ganz lieb, wenn die Pferde nicht ständig an diesem Zaun stehen und von wohlmeinende Nachbarn gefüttert werden können.
Der lange Gang in der Mitte mit den beiden "Vorplätzen" ist auch eine ganz schöne Lösung, wie ich finde.
Das zweite Video zeigt den hinteren Platz und die vier Tore, die sich von dort aus öffnen lassen.
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